Tourbuch ·
Warum ohne Klick

Im Studio bekommt man normalerweise einen Klick aufs Ohr, ein gleichmäßiges Ticken, an dem sich alle festhalten. Das klingt sauber. Es klingt aber auch nach niemandem.
Für „Elf“ standen wir in einem alten Luftschutzbunker in Bochum, Jule, Tarek und ich, drei Meter auseinander, ohne Klick und ohne Trennwände. Wenn Jule im Refrain schneller wird, werden wir alle schneller. Genau das passiert auf der Bühne auch, jeden Abend.
Wenn jemand danebenhaut, spielen wir den Song noch mal. Ganz. Von vorne.
Das hat bei „Rückkopplung“ dreiundzwanzig Versuche gedauert. Am Ende haben wir den vierten genommen. So ist das eben.